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Infos zur Allergie

Vorbeugen ist besser als Heilen. Diese Weisheit trifft gerade bei Allergien ganz besonders zu. Denn ein Allergiker kann seine Erkrankung verhindern, wenn er zum einen die allergieauslösenden Faktoren genau kennt und diese zum anderen meidet. An erster Stelle steht somit eine gründliche Diagnostik durch den Spezialisten. Ist es Ihnen nicht möglich die krankheitsauslösenden Allergene zu meiden, z. B. bei Hausstaub- oder Pollenallergie, muß man als nächstes überlegen, wie man die Allergie am sinnvollsten behandelt. Lesen Sie die umfangreiche Zusammenstellung aus Ihrer Marien-Apotheke.

Tipps und Infos zur Allergie

Vorbeugen ist besser als Heilen.

Diese Weisheit trifft gerade bei Allergien ganz besonders zu. Denn ein Allergiker kann seine Erkrankung verhindern, wenn er zum einen die allergieauslösenden Faktoren genau kennt und diese zum anderen meidet. An erster Stelle steht somit eine gründliche Diagnostik durch den Spezialisten. Ist es Ihnen nicht möglich die krankheitsauslösenden Allergene zu meiden, z. B. bei Hausstaub- oder Pollenallergie, muß man als nächstes überlegen, wie man die Allergie am sinnvollsten behandelt.

Vorbeugende Maßnahmen bei:


A Pollenallergie
B Hausstaub- und Hausstaubmilbenallergie

A Was können Sie als Pollenallergiker vorbeugend tun?
Zunächst sollten Sie wissen gegen welche Pollen Sie allergisch sind und wann diese Pollen fliegen. Hierbei hilft ein Pollenflugkalender. Normalerweise beginnt der Pollenflug Ende Februar und endet im Oktober. Von November bis Januar ist mit Pollenflug nicht zu rechnen. Dies sind nur Richtlinien.
Die Blütezeit und damit der Pollenflug ist von klimatischen Bedingungen abhängig, die von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein können. So beginnt nach einem milden Winter die Pollenflugsaison früher und der Pollenflugkalender verschiebt sich entsprechend.
Die nachfolgende Tabelle beinhaltet zum einen die Blütezeit und die Bestäubungsart, zum anderen das Allergiesierungpotential und die Häufigkeit des Vorkommens. Sie liefert Ihnen die Daten eines Pollenflugkalenders und zugleich Anhaltspunkte über die Stärke und die Bedeutung des Allergens.

Tipps für den Pollenallergiker

  • In den Morgenstunden fliegen die meisten Pollen. Halten Sie Ihr Fenster möglichst geschlossen und verzichten Sie auf Spaziergänge.
  • Bei Wind ist die Pollenbelastung besonders hoch. Außerdem können Pollen aus großen Entfernungen herangetragen werden (bis zu 100 Kilometer), mit denen Sie möglicherweise gar nicht rechnen. Deshalb halten Sie bei Wind die Fenster geschlossen.
  • Als Autofahrer sollten Sie die Lüftung abstellen und die Fenster schließen. Fragen Sie Ihren Autohändler nach einem Pollenfilter für Ihre Lüftung!
  • Unterlassen Sie während der Pollensaison Gartenarbeit, insbesondere Rasenmähen.
  • Nach Regen ist die Luft von Pollen reingewaschen. Nutzen Sie die Gelegenheit für Spaziergänge.
  • Seien Sie vorsichtig beim Genuß von Honig oder Kräutertees. Auch diese können Pollenrückstände enthalten, die eine allergische Reaktion auslösen.
  • In Ihrem Schlafzimmer sollten keine Blumen stehen, insbesondere keine blühenden Zimmerpflanzen.

Auskünfte über aktuellen Pollenflug erhalten Sie über:

  • Rundfunkanstalten bieten in der Zeit der größten Pollenbelastung Pollenwarndienste an, die nach den Nachrichten oder mit dem Wetterbericht ausgestrahlt werden.
  • Internet www.Donnerwetter.de
  • Internet HEXAL Pollenflugvorhersage

B Was können Sie als Hausstaub- bzw. Hausstaubmilbenallergiker tun?
Da der Kot der Hausstaubmilben der Allergieauslöser im Hausstaub ist, ist es wichtig, dass Sie wissen, wie Sie die Hausstaubmilben bekämpfen können.
Milben sind winzige Tiere (0,1 bis 0,5mm), die in jedem Haushalt anzutreffen sind. Bevorzugt halten sich diese Tierchen in Teppichen, Matratzen und Betten auf. Sie ernähren sich von menschlichen Hautschuppen, von denen in der Wohnung automatisch genügend vorhanden sind. Dies hat nichts mit mangelnder Sauberkeit zu tun. Ein Erwachsener verliert täglich ca. 1,5g Hautschuppen. Diese Menge reicht aus um ca 10.000 Milben zu ernähren! Außerdem brauchen Milben zu Vermehrung Wärme und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Es gibt heute einfache Möglichkeiten, den Kot der Milben in Wohnräumen und auf Gegenständen nachzuweisen. Durch einen Test können Sie Ihr Zuhause in Minutenschnelle auf Milben untersuchen. Durch eine Farbreaktion werden die Bestandteile des Milbenkots sichtbar gemacht. Je stärker die Verfärbung desto höher die Konzentration an Milben.
Nachdem Sie festgestellt haben, wie groß die Milbenbelastung in den verschiedenen Bereichen Ihrer Wohnung ist, können Sie mit Mitteln, die Sie ebenfalls bei uns bekommen, Ihre Polstermöbel, Teppiche und Matratzen gezielt reinigen.

Durch folgende Maßnahmen können Sie die Ausbreitung der Milben verhindern:

Sorgen Sie für eine gute Durchlüftung der Wohnung, so dass die Luftfeuchtigkeit unter 50% liegt.

Waschen Sie Bettbezüge und anderer Textilien bei mindestens 60 Grad

Reinigen und lüften Sie alle Bettteile, vor allem die Matratze, besonders gründlich. Empfehlenswert ist ein Spezialmatrazenbezug, den Sie auch bei uns erhalten.

Tragen Sie einen Schlafanzug um zu verhindern, dass die Hautschuppen direkt ins Bett gelangen.

Vermeiden Sie im Schlafzimmer alle Staubfänger wie Vorhänge, offene Regale, Rauhfasertapete.

Vermeiden Sie Klimaanlagen und Luftbefeuchter, denn starke Luftbewegung führt zur Staubbelastung und damit zur Zunahme der allergieauslösenden Partikel in der Luft. Eine hohe Luftfeuchtigkeit fördert auch Schimmelpilze als weiteres starkes Allergen.

Lassen Sie sich im Schlafzimmer möglichst einen Holzfußboden legen. Darauf haben Milben fast keine Chance.

Überlassen Sie das Staubsaugen einem anderen. Verzichten Sie darauf selbst zu renovieren. Verwenden sie beim Staubwischen einen feuchten Lappen bzw. ein antistatisches Tuch.

Alte Staubsauger verteilen oft mehr Staub wegen der schlechten Filterleistung. Information über die Filterleistung neuer Geräte erteilt Ihnen der Allergiker- und Asthmatiker-Bund.

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